Das papierlose Büro bleibt auch und besonders im Zeitalter der E-Mail eine Utopie. Das damit nicht unbedingt bedrucktes Papier gemeint ist, sieht man auf den folgenden Seiten.
Grundlagen
Papierflieger fliegen nach den selben Prinzipien wie Flugzeuge. Sie sollten die Luft mit dünnen Kanten durchschneiden, statt ihr breite Flächen entgegenzusetzen. Ein Flieger funktioniert, solange die Schubkraft größer als der Luftwiderstsand ist. Die Luftreibung bremst ihn schließlich soweit ab, dass ihn die Schwerkraft zu Boden sinken lässt.
Pressfaltung. Auf die Hälfte zusammenlegen. Durch nach oben biegen der Ecke A eine diagonale Falte bilden. Auf die Kante hinter der Ecke A drücken, um die Tasche aufzubiegen
Jeder hat dieses Flugzeug schon einmal gefaltet, es ist der Typ, der ziemlich viele nichtsahnende Lehrer vor der Tafel in den Rücken getroffen hat. Es ist schnell und einfach herzustellen und wird aus einem DIN A4-Blatt gefaltet.
Einen 30 x 30 cm Bogen in die abgebildete Form schneiden; das untere Quadrat soll 15 x 15 cm groß sein. Die beiden langen Kanten aufeinander legen, falzen und entfalten.
Der Akrobat wurde für das seinem Namen entsprechende Ziel, dem Kunstflug entworfen. Kennzeichnend für dieses Modell sind u.a. die schwere Nase, die spezifische Flügelform und die großen Rollruder.
Je nachdem wie man die nach oben stehenden Seitenruder verändert,
fliegt die Konstruktion größere oder kleinere Kurven. Mit wenig Schwung
geworfen, ist der Flieger ein guter Segler.
Die Vorlage aus einem 20cm x 20cm großen Stück Karton (min. 200g/qm) herstellen. Der Abwurf erfolgt mit viel Drehung aus dem Handgelenk horizontal bis leicht aufwärts nach vorn.
Flügel und Seitenleitwerk sollten rechtwinklig zum Rumpf stehen. Den Flieger beim Abwurf am Rumpf unter dem kleinen oberen Quadrat halten und sachte in die Luft schieben. Wird er fester geworfen, fliegt er bei verstelltem Höhenleitwerk auch gerne Kurven.
Von weit oben fallen gelassen, beginnt er sich nach einem Stück freien Fall um seine eigene Achse zu drehen. Durch Verstellen der Rotorblätter kann man die Drehgeschwindigkeit regulieren.
Den Falken mit kräftigem Schub abwerfen. Ist eine Bremsfalte eingebaut, wird er langsamer. Mit Höhenrudern auf beiden Tragflächen fliegt er auch Kurven.
Ein Modell, das keine großen Schwierigkeiten bereitet und ein
ansehnliches Ergebnis liefert. Es ist ein schneller Flieger, der auch
mühelos längere Strecken bewältigt.
Der Fliegende Drachen gehört zu den "multiples": Mehrere Faltmuster werden wiederholt und aneinandergefügt. Am Ende hat man drei Flugzeuge in einem produziert.
Den Heliocopteryx von einem hohen Startpunkt aus der flachen Hand fallen lassen, dann beginnt er sich rasch zu drehen. Aus der flachen Hand in die Höhe geworfen, schraubt sich das Modell zuerst in die Höhe und dann abwärts durch die Luft.
Eines der am leichtesten zu faltenden Modelle, dabei mit einem sehr interessanten Flugbild. Das Prinzip ist das gleiche wie bei einem richtigen Hubschrauber. Von einem sehr hohen Punkt losgelassen, kann der Papierhubschrauber einige hundert Meter zurücklegen.
Ein skurriles Modell, das mit etwas Raffinesse bewegt werden will. Der Trick besteht darin, die Hinterkanten der Arme im genau richtigen Winkel nach oben zu biegen.
Wird der Flieger beim Abwurf leicht schräg gehalten, dreht er schöne Loopings. Wenn die Flügel leicht nach oben gestellt werden, fliegt er schöne Kurven.
Die McDonnell hat nicht nur eine anmutige Form, sondern sie fliegt auch sehr gut und besonders lange. Leichtes Papier und ein windstiller Tag eignen sich für dieses Modell am besten.
Norman, ein Besucher dieser Seite, hat mir diesen einfachen und witzigen Flieger zugesandt. Als Material dient ein Blatt eines Notizwürfels (ca. 9 x 9 cm).
Ein guter Flieger, trotz der schlichten Erscheinung. Durch die dünne Form ist er gut dazu geeignet, mehrere Exemplare übereinander zu stapeln und gemeinsam zu starten.